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Fachwissen

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UNIGLAS® | INFORM  - Schlieren auf Glasoberflächen

UNIGLAS® | INFORM - Schlieren auf Glasoberflächen

INFORM Glasscheiben entstehen häufig durch eine sogenannte „Silikonisierung" der Glasoberfläche. Dies entsteht durch das Zusammenwirken von Dichtungsmaterial des Rahmens, dem Material des Reinigungstuches und der Intensität der mechanischen Belastung. Deshalb ist der Einsatz von geprüften Dichtstoffen mit hoher Abriebfestigkeit und die richtige Reinigung der Glasoberflächen unerlässlich.

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Isolierglas UNIGLAS INFORM

Schlieren auf Glasoberflächen

Warum neue Fenster Schlieren zeigen können

Nach dem Einbau neuer Fenster oder dem Austausch von Verglasungen werden vereinzelt Schlieren oder wolkige Streifen auf der Glasoberfläche beanstandet. Besonders deutlich treten diese Erscheinungen bei direktem oder streifendem Lichteinfall auf -- etwa bei tief stehender Sonne.

Ursache

Untersuchungen zeigen: Es handelt sich um eine optisch sichtbare Kontamination durch Bestandteile von Dichtstoffen -- sogenannte „Silikonisierung".

Das Trockenreiben ohne Gleitfilm erzeugt einen „Radiergummi-Effekt", bei dem Material auf die Glasoberfläche übertragen wird.

Vermeidung

Um Schlieren oder Silikonisierung zu vermeiden, sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:

  • Verwendung abriebfester Dichtstoffe gemäß DIN 18545
  • Reinigung der Dichtstoffoberflächen erst nach vollständiger

Aushärtung

  • Einsatz weicher Baumwolltücher oder Fensterleder
  • Ausreichende Verwendung von Wasser oder handelsüblichen

Glasreinigern

  • Keine trockene Reinigung
  • Keine abrasiven oder schleifenden Reinigungsmittel
  • Keine Mikrofasertücher mit hoher Reibwirkung

Bei bereits erfolgter Silikonisierung kann die Entfernung nur mit Spezialmitteln und hohem Aufwand erfolgen. Bei außen beschichteten Gläsern ist besondere Vorsicht geboten, da mechanisches Polieren hier nicht zulässig ist

Kurz gesagt:

Schlieren auf Glas entstehen meist durch Dichtstoffabrieb oder unsachgemäße Reinigung -- nicht durch einen Glasfehler.\ Mit geeigneten Dichtstoffen, ausreichender Feuchtigkeit und schonenden Reinigungsmitteln bleibt die Glasoberfläche dauerhaft klar und hochwertig.


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UNIGLAS® | INFORM  - Wie funktioniert Schallschutz im Isolierglas?

UNIGLAS® | INFORM - Wie funktioniert Schallschutz im Isolierglas?

Schallschutz-Isolierglas ist wichtig, weil zunehmender Lärm durch Verkehr und Industrie Gesundheit und Konzentration beeinträchtigt, während hochwertiges Glas diese Belastung deutlich reduziert. Die Wirksamkeit hängt vom Schalldämmmaß (Rw) sowie vom richtigen Glasaufbau und der Anpassung an die jeweilige Lärmquelle ab.

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Isolierglas Schalldämmung UNIGLAS INFORM

Schall und Schallschutz

Warum Schallschutzverglasung so wichtig ist

Verkehr, Industrie oder urbane Verdichtung führen zu steigender Lärmbelastung. Dauerhafter Lärm beeinträchtigt Gesundheit und Konzentration. Hochwertiges Schallschutz-Isolierglas reduziert diese Belastung deutlich.

Wie wird Schalldämmung gemessen?

Das Schalldämmmaß Rw wird in Dezibel (dB) angegeben. Eine Erhöhung um 10 dB wird subjektiv als Halbierung des Lärms empfunden.

Zusätzlich werden Spektrum-Anpassungswerte C und Ctr berücksichtigt, um unterschiedliche Lärmquellen - etwa Straßenverkehr oder tieffrequente Geräusche - realistisch zu bewerten.

Technische Funktionsweise

Effektiver Schallschutz entsteht durch:

  • asymmetrische Scheibenaufbauten
  • unterschiedliche Glasdicken
  • größere Scheibenzwischenräume
  • Verbundsicherheitsglas mit spezieller Schallschutzfolie

Bei Dreifach-Isolierglas sind insbesondere die äußeren Scheiben für die Schalldämmung relevant.

Planungshinweis

Die Auswahl der Schallschutzklasse sollte sich immer an der tatsächlichen Lärmquelle orientieren. Zwei Fenster mit gleichem Rw-Wert können im Frequenzverhalten deutlich unterschiedlich wirken.

Kurz gesagt: Schallschutz-Isolierglas verbessert Lebensqualität und Konzentration spürbar. Der richtige Glasaufbau reduziert Lärm wirksam - auch bei stark belasteten Standorten.


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UNIGLAS® | INFORM -  Außenbeschlag an Fensterscheiben

UNIGLAS® | INFORM - Außenbeschlag an Fensterscheiben

Außen beschlagene Fenster zeigen, dass Ihre Wärmedämmung hervorragend funktioniert. Besonders nach klaren, kalten Nächten bildet sich außen Tau, hervorgerufen durch die großen Temperaturunterschiede von innen und außen, dank der besonderen Wärmedämmung eines guten Isolierglases. Dieses natürliche Phänomen verschwindet bei den ersten Sonnenstrahlen von selbst und zeigt die hohe Energieeffizienz der Verglasung.

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Bad Isolierglas UNIGLAS INFORM

Außenbeschlag

Warum moderne Fenster außen beschlagen

Nach dem Einbau neuer Wärmedämmverglasungen - insbesondere hochleistungsfähiger Isoliergläser wie UNIGLAS® | TOP - wird gelegentlich festgestellt, dass sich an kalten, klaren Morgenstunden Tauwasser auf der Außenscheibe bildet.

Was früher bei älteren Fenstern kaum vorkam, tritt heute häufiger auf. Der Grund dafür ist jedoch kein Mangel, sondern ein Zeichen hervorragender Wärmedämmung.

Physikalischer Hintergrund

Jeder Körper strahlt Wärme an seine Umgebung ab, bis ein Temperaturgleichgewicht erreicht ist. In klaren Nächten kann die Glasoberfläche durch Wärmestrahlung an den kalten Nachthimmel stark auskühlen.

Ist die Außenscheibe kälter als die Umgebungsluft und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit hoch, wird der Taupunkt unterschritten - es entsteht Kondensat auf der äußeren Glasoberfläche.

Der entscheidende Unterschied zu älteren Verglasungen: Frühere Isoliergläser hatten deutlich höhere U-Werte. Ein Teil der Heizwärme gelangte nach außen und erwärmte die Außenscheibe ungewollt.

Ist Außenbeschlag ein Produktmangel?

Nein - im Gegenteil. Außenkondensat ist ein Qualitätsindikator für hervorragende Wärmedämmung. Es zeigt, dass:

  • kaum Wärmeenergie nach außen verloren geht
  • die Energieeffizienz des Gebäudes hoch ist
  • moderne Verglasungstechnik eingesetzt wurde

Kurz gesagt: Außenkondensat zeigt eine hervorragende Wärmedämmung. Die Heizwärme bleibt im Raum - nicht im Außenbereich.


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UNIGLAS® | INFORM -  Glasbruch durch Glasschatten

UNIGLAS® | INFORM - Glasbruch durch Glasschatten

Glasbruch durch Schlagschatten entsteht durch ungleichmäßige Erwärmung der Glasscheibe, etwa bei Teilverschattung. Dabei entstehen thermische Spannungen, die bei Floatglas ab Temperaturunterschieden von ca. 40 Kelvin zum Bruch führen können. Durch den Einsatz von Einscheibensicherheitsglas (ESG) wird die Temperaturwechselbeständigkeit deutlich erhöht und das Risiko thermisch bedingten Glasbruchs nahezu ausgeschlossen.

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Isolierglas Sicherheit UNIGLAS INFORM

Glasbruch durch Glasschatten

Warum Glas ohne äußere Einwirkung brechen kann

Glas reagiert empfindlich auf Temperaturunterschiede. Wird eine Scheibe partiell erwärmt - etwa durch Teilverschattung oder Sonneneinstrahlung - entstehen Spannungen im Glasquerschnitt.

Kritische Temperaturdifferenzen

Bereits ein Temperaturunterschied von 40 Kelvin kann die Zugfestigkeit von Floatglas überschreiten.

Warum ESG widerstandsfähiger ist

Durch thermisches Vorspannen entsteht Einscheibensicherheitsglas (ESG). Dieses erhöht die Temperaturwechselbeständigkeit auf etwa 200 Kelvin.

Besonders bei:

  • eingefärbten Gläsern
  • großen Formaten
  • stark exponierten Fassaden, z.B. durch intensive Sonnenstrahlungen

ist ESG eine wirksame Vorsorgemaßnahme.

Kurz gesagt: Thermischer Glasbruch entsteht durch Temperaturspannungen. ESG reduziert dieses Risiko deutlich und erhöht die Sicherheit von Verglasungen.


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UNIGLAS® | INFORM - Abschirmende Wirkung von Wärmeschutzglas

UNIGLAS® | INFORM - Abschirmende Wirkung von Wärmeschutzglas

Moderne Wärmeschutzgläser können elektromagnetische Mobilfunkstrahlung deutlich reduzieren. Hochwärmedämmende Isoliergläser wie das UNIGLAS® TOP Energiegewinnglas reflektieren elektromagnetische Wellen je nach Frequenzbereich bis zu 99,9 % und verbinden effektive Abschirmung mit hoher Energieeffizienz.

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Isolierglas UNIGLAS INFORM

Abschirmung

Elektromagnetische Strahlung reduzieren - mit UNIGLAS® Isoliergläsern

Elektromagnetische Strahlung gehört heute zum Alltag. Mobilfunk, WLAN und andere drahtlose Technologien sorgen für Komfort --gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Wunsch nach Schutz im eigenen Zuhause oder im Arbeitsumfeld.

Moderne Wärmeschutzgläser von UNIGLAS® leisten hier einen wichtigen Beitrag.

Wie funktioniert die Abschirmung?

Spezielle, hochwärmedämmende Beschichtungen auf dem Glas reflektieren einen Großteil elektromagnetischer Wellen. Dazu zählen unter anderem Mobilfunk- und WLAN-Frequenzen im Bereich von etwa 900 MHz bis 3,8 GHz. Je nach Ausführung können diese Beschichtungen bis zu 99,9 % der Strahlung abschirmen.

Was bedeutet das konkret?

Die abschirmende Wirkung wird technisch als Schirmdämpfung bezeichnet und in Dezibel (dB) gemessen.

Schon eine Dämpfung von 20 dB reduziert die einwirkende Strahlung auf 1 % - das entspricht einem Abschirmungsgrad von 99 %.

Doppelter Nutzen mit UNIGLAS® Isolierglas

Ein Isolierglas wie UNIGLAS®| TOP Energiegewinnglas verbindet zwei entscheidende Vorteile:

  • Hohe Energieeffizienz durch moderne Wärmeschutzbeschichtungen
  • Wirksame Reduzierung elektromagnetischer Strahlung im Gebäudeinneren

Damit entsteht ein Plus an Wohn- und Arbeitskomfort - ohne zusätzliche technische Maßnahmen.

Ideal für modernes, nachhaltiges Bauen

Die leitfähigen, meist metallischen Beschichtungen in der UNIGLAS Isolierglaspalette sind ein Beispiel dafür, wie intelligenter Glasbau mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt:

Energie sparen, Komfort erhöhen und ein gesundes Raumklima unterstützen.

Kurz gesagt: UNIGLAS® Isolierglas schützt nicht nur vor Kälte und Hitze, sondern kann auch elektromagnetische Strahlung wirksam reduzieren - effizient, unsichtbar und dauerhaft integriert in die Gebäudehülle.


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UNIGLAS® | INFORM - Gibt es anisotropiefreies ESG/TVG?

UNIGLAS® | INFORM - Gibt es anisotropiefreies ESG/TVG?

Anisotropien sind physikalisch bedingte Interferenzeffekte in ESG/TVG, verursacht durch Spannungszonen im Glas und nur unter bestimmten Lichtbedingungen sichtbar. Die DIN SPEC 18198 regelt ausschließlich deren Messung - sie ist keine DIN-Norm und fordert kein anisotropiefreies Glas.

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UNIGLAS INFORM

Anisotropien

Was sind Anisotropien?

Anisotropien sind optische Effekte, die bei thermisch vorgespanntem Glas auftreten können. Unter bestimmten Lichtverhältnissen erscheinen irisierende Muster.

Ursache sind Spannungszonen im Glas, die polarisiertes Licht unterschiedlich beeinflussen - ein physikalisch unvermeidbarer Effekt.

DIN SPEC 18198 - was gilt wirklich?

Die DIN SPEC 18198 beschreibt lediglich die Messung und Bewertung von Anisotropie-Effekten.

Sie:

  • definiert keinen Grenzwert
  • verlangt keine Anisotropiefreiheit
  • ist keine DIN-Norm oder Technische Baubestimmung

Wirtschaftliche Einordnung

Eine künstliche Reduktion von Anisotropien erhöht den Produktionsausschuss und damit den Energie- und Materialverbrauch.

Kurz gesagt: Anisotropien sind ein physikalisch unvermeidbarer Effekt bei ESG/TVG - kein Produktfehler.


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UNIGLAS® | INFORM - Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas

UNIGLAS® | INFORM - Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas

Die Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas ist entscheidend für Funktion und Haltbarkeit. Unterschiedliche Werkstoffe können Wechselwirkungen wie Weichmacherwanderung verursachen. Daher sind geprüfte Systemlösungen, klare Vorgaben und eine enge Abstimmung aller Beteiligten unerlässlich.

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Isolierglas UNIGLAS INFORM

Materialverträglichkeit A5

Warum Materialverträglichkeit entscheidend ist

Mehrscheiben-Isolierglas wird in komplexen Fenster- und Fassadensystemen eingesetzt. Treffen unterschiedliche Werkstoffe wie Dichtstoffe, Abstandhalter, Verglasungsklötze und Rahmenprofile aufeinander, können schädliche Wechselwirkungen entstehen.

Verträglich sind Materialien nur dann, wenn ihre Kombination die Funktion des Gesamtsystems nicht beeinträchtigt.

Technischer Hintergrund

Im Mittelpunkt steht die sogenannte Migration, insbesondere die Weichmacherwanderung.

Voraussetzungen sind:

  • Kontakt unterschiedlicher Werkstoffe
  • migrationsfähige Bestandteile
  • ein Konzentrationsgefälle
  • Temperatur als beschleunigender Faktor

Folgen können sein:

  • Auflösung der Butyl-Dichtung
  • Verlust der Gas- und Feuchtedichtigkeit
  • Haftungsverlust bei Abstandhaltern
  • Instabile Verglasungsklötze

Technische Einflussfaktoren

Die Materialverträglichkeit wird im Wesentlichen bestimmt durch:

  • direkten Kontakt ungeeigneter Dichtstoffe mit dem Randverbund
  • Materialwahl von Abstandhaltern und Verglasungsklötzen
  • korrekte Fugendimensionierung
  • Systemkomplexität und Temperaturbelastung

Je komplexer das System, desto höher das Risiko schädlicher Wechselwirkungen.

Verantwortung und Praxis

Eine normierte Universalprüfung existiert nicht. Die Verantwortung liegt beim „Systemhersteller", also bei demjenigen, der die Komponenten kombiniert.

Eine sorgfältige Systemprüfung und abgestimmte Werkstoffauswahl sind daher unerlässlich.

Kurz gesagt: Materialverträglichkeit ist entscheidend für die Lebensdauer von Isolierglas. Migration und ungeeignete Werkstoffkombinationen können den Randverbund zerstören. Nur geprüfte, abgestimmte Systeme sichern dauerhaft Dichtigkeit und Funktion.


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UNIGLAS® | INFORM - Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas (gekürzt)

UNIGLAS® | INFORM - Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas (gekürzt)

Die Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas ist entscheidend für Funktion und Haltbarkeit. Unterschiedliche Werkstoffe können Wechselwirkungen wie Weichmacherwanderung verursachen. Daher sind geprüfte Systemlösungen, klare Vorgaben und eine enge Abstimmung aller Beteiligten unerlässlich.

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Isolierglas UNIGLAS INFORM

Materialverträglichkeit

Warum Materialverträglichkeit bei Isolierglas entscheidend ist

Moderne Mehrscheiben-Isoliergläser sind hochentwickelte Bauteile. Sie bestehen aus Glas, Randverbund, Abstandhalter, Dichtstoffen und Rahmenkonstruktion. Damit diese Komponenten dauerhaft funktionieren, muss ihre Materialverträglichkeit gewährleistet sein. Bereits geringe Wechselwirkungen können die Lebensdauer des Isolierglases erheblich beeinträchtigen.

Wie entstehen schädliche Wechselwirkungen?

Gemäß DIN 52460 sind Stoffe miteinander verträglich, wenn keine schädlichen Wechselwirkungen auftreten. Besonders kritisch sind physikochemische Prozesse wie die Migration von Weichmachern. Dabei wandern Bestandteile aus angrenzenden Materialien in den Randverbund des Isolierglases.

Solche Wechselwirkungen können:

  • Dichtstoffe erweichen oder verspröden
  • die Gasdichtigkeit beeinträchtigen
  • die Feuchteaufnahme im Scheibenzwischenraum erhöhen
  • langfristig zum Ausfall des Isolierglases führen

Komplexe Werkstoffkombinationen erfordern daher eine systematische Abstimmung zwischen Lieferanten, Systemgebern und Verarbeitern.

Bedeutung für Planung und Ausführung

Je komplexer das Fassaden- oder Fenstersystem, desto wichtiger ist eine dokumentierte Systemprüfung. Änderungen einzelner Komponenten dürfen nur erfolgen, wenn die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erhalten bleibt.

Kurz gesagt: Materialverträglichkeit sichert die Funktionsfähigkeit von Mehrscheiben-Isolierglas. Nur abgestimmte Systeme mit geprüften Komponenten gewährleisten dauerhaft Energieeffizienz, Dichtigkeit und Sicherheit.


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UNIGLAS® | INFORM - Maximaler Lichtgenuss, minimaler Hitzestau

UNIGLAS® | INFORM - Maximaler Lichtgenuss, minimaler Hitzestau

Sommerlicher Wärmeschutz wird durch steigende Temperaturen immer wichtiger, da er Überhitzung verhindert und das Raumklima deutlich verbessert. Sonnenschutzglas reduziert den Wärmeeintrag erheblich, senkt Energiekosten und kombiniert effektiven Hitzeschutz im Sommer mit guter Wärmedämmung im Winter.

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Funktionsglas Isolierglas Sonnenschutz UNIGLAS INFORM Wärmedämmung

Sommerlicher Wärmeschutz

Warum sommerlicher Wärmeschutz immer wichtiger wird

Steigende Durchschnittstemperaturen und häufigere Hitzetage erhöhen die Anforderungen an Gebäude. Während Wärmeschutz im Winter gesetzlich stark geregelt ist, wird der sommerliche Wärmeschutz häufig unterschätzt.

Technische Wirkung von Sonnenschutzglas

Moderne Sonnenschutzverglasungen können den solaren Wärmeeintrag durch Glasflächen um bis zu 50 % reduzieren.

Gleichzeitig bleiben niedrige U-Werte (bis 0,5 W/m²K) erhalten, wodurch auch im Winter Heizenergie eingespart wird.

Energetische Vorteile

  • Reduzierung der Kühllast von Klimageräten
  • geringere Betriebskosten
  • verbessertes Raumklima
  • nachhaltige Energieeinsparung

Oft genügt der Austausch der Verglasung auf Süd- und Westseiten, ohne das gesamte Fenster zu ersetzen.

Kurz gesagt: Sonnenschutzglas kombiniert Winterwärmeschutz mit effektiver Hitzereduktion im Sommer. Das senkt Energieverbrauch, verbessert Komfort und steigert die Gebäudeeffizienz nachhaltig.


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UNIGLAS® | INFORM - Sicherheitsglas: Widerstandsklassen

UNIGLAS® | INFORM - Sicherheitsglas: Widerstandsklassen

UNIGLAS® | SAFE Sicherheitsglas erhöht den Einbruch- und Personenschutz deutlich. Je nach Anforderung stehen geprüfte durchwurf-, durchbruch- und durchschusshemmende Verglasungen in verschiedenen Widerstandsklassen zur Verfügung und tragen zur aktiven und passiven Sicherheit bei.

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Funktionsglas Isolierglas Sicherheit UNIGLAS INFORM

UNIGLAS® | SAFE - Sicherheitsglas und Widerstandsklassen

Sicherheitsglas für aktiven Objekt- und Personenschutz

Einbruchhemmende Verglasung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sicherheitsglas schützt nicht nur Sachwerte, sondern auch Menschen. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven Sicherheitseigenschaften (Einbruch-, Durchschuss- oder Explosionshemmung) und passiven Sicherheitseigenschaften (Verletzungsschutz).

Welche Widerstandsklassen gibt es?

UNIGLAS® | SAFE deckt alle relevanten Widerstandsklassen ab:

  • Durchwurfhemmend (P1A-P5A)
  • Durchbruchhemmend (P6B-P8B)
  • Durchschusshemmend (BR-Klassen)
  • Sprengwirkungshemmend (ER-Klassen)

Alle Prüfverfahren simulieren reale Belastungen, z. B. mit Metallkugeln oder Axtschlägen.

Normative Einordnung

Die DIN EN 1627 empfiehlt je nach RC-Klasse bestimmte Verglasungen, beispielsweise:

  • RC2 → P4A
  • RC3 → P5A
  • RC4 → P6B

Je höher die Klasse, desto länger widersteht das Glas einem Angriff - ein entscheidender Zeitfaktor im Einbruchschutz.

Anwendungsbereiche

Von Wohngebäuden über exklusive Villen bis hin zu Museen oder Rechenzentren - die passende Widerstandsklasse richtet sich nach dem individuellen Sicherheitsbedarf.

Kurz gesagt: UNIGLAS® | SAFE Sicherheitsglas erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Die richtige Widerstandsklasse erhöht Einbruchschutz, Personensicherheit und Gebäudewert nachhaltig.


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UNIGLAS® | INFORM - Spossen-Isolierglas - Klappern: Ein Phänomen?

UNIGLAS® | INFORM - Spossen-Isolierglas - Klappern: Ein Phänomen?

Sprossen im Scheibenzwischenraum von Isolierglas bieten große gestalterische Freiheit und sind pflegeleicht. Aber, je größer die Glasflächen sind, desto anfälliger sind Sprossen für Erschütterungen und infolgedessen Klappergeräusche. Durch kleinere Felder, breitere Scheibenzwischenräume und ausreichend dimensionierte Scheiben lässt sich dieses Phänomen wirksam minimieren.

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Isolierglas UNIGLAS INFORM

Klappernde Sprossen

Gestaltung mit innenliegenden Sprossen

Sprossen im Scheibenzwischenraum (SZR) von Isolierglas sind ein beliebtes Gestaltungselement. Sie ermöglichen klassische Fensteroptiken - etwa im Landhausstil oder bei denkmalgerechten Sanierungen - ohne die energetischen Nachteileglasteilender Sprossen.

Physikalische Grenzen

Trotz aller Vorteile unterliegen Sprossen im SZR physikalischen Rahmenbedingungen.

Das Sprossengitter ist konstruktiv am Rand fixiert. Mit zunehmender Scheibengröße und größeren Feldformaten nimmt die Eigenstabilität innerhalb der Isolierglaseinheit ab.

Hinzu kommt:

  • Im Scheibenzwischenraum herrschen andere Druckverhältnisse als außerhalb der Verglasung.
  • Temperatur- und Luftdruckschwankungen beeinflussen das Volumen im SZR.
  • Bei ruckartigem Öffnen und Schließen von Fenstern oder Türen entstehen Beschleunigungskräfte.
  • Erschütterungen durch Verkehr oder Wind können zusätzliche Schwingungen auslösen.

Unter bestimmten Bedingungen können sich diese Bewegungen überlagern. Das Sprossengitter kann dann minimal gegen die Glasfläche schwingen oder sich innerhalb seiner Befestigung bewegen. Werden Resonanzbedingungen erreicht, kann sich die Bewegung aufschaukeln - hörbare Klappergeräusche sind die Folge.

Wichtig: Dabei handelt es sich nicht um einen Materialfehler, sondern um ein physikalisch erklärbares Schwingungsverhalten.

Empfehlung

Um Klappergeräusche zu minimieren, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Mehr Unterteilungen bei großen Scheibenformaten
  • Breiterer Scheibenzwischenraum bei asymmetrischem Glasaufbau
  • Überdimensionierung der Scheiben, um Verformungen bei Belastung und Erschütterung zu reduzieren

Eine frühzeitige Abstimmung zwischen Planer, Fensterbauer und Isolierglashersteller erhöht die Betriebssicherheit deutlich.

Kurz gesagt: Klappernde Sprossen sind ein physikalisches Phänomen. Mit fachgerechter Planung lassen sich Geräusche deutlich reduzieren.


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UNIGLAS® | INFORM - Vergleich der Eigenschaften von ESG und VSG

UNIGLAS® | INFORM - Vergleich der Eigenschaften von ESG und VSG

Bei der Wahl zwischen ESG und VSG Sicherheitsglas bietet Verbundsicherheitsglas in vielen Anwendungen klare Vorteile. VSG bleibt auch im Bruchfall standfest, bindet Splitter, bietet Durchwurfhemmung und kein Spontanbruchrisiko. ESG punktet dagegen mit geringerem Gewicht und höherer Biegezugfestigkeit, eignet sich vor allem dort, wo erhöhte Stoß- oder Temperaturwechselbeständigkeit gefordert ist.

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Bad Küche Sicherheit UNIGLAS INFORM

Vergleich ESG und VSG

Sicherheitsglas richtig auswählen

ESG (Einscheibensicherheitsglas) und VSG (Verbundsicherheitsglas) gelten bauordnungsrechtlich als bruchsichere Baustoffe. Dennoch unterscheiden sich ihre Eigenschaften deutlich.

Technischer Vergleich

Bruchverhalten:

  • ESG zerfällt in stumpfkantige Krümel ohne Reststandsicherheit.
  • VSG bleibt durch die PVB-Folie auch nach Bruch als Einheit erhalten.

Einbruchhemmung: VSG erfüllt Durchwurfhemmung nach EN 356 (z. B. P2A ab 33.2, P4A ab 33.4).

Spontanbruch: ESG weist ein statistisches Spontanbruchrisiko auf (vermeidbar durch Heat-Soak-Test), VSG hingegen nicht.

Temperaturwechselbeständigkeit: ESG ist thermisch hoch belastbar.

Anwendungsentscheidung

  • Für Resttragfähigkeit und Einbruchhemmung → VSG
  • Für hohe thermische Belastung → ESG
  • Für Kombination aus Sicherheit und Tragfähigkeit → VSG aus ESG

Kurz gesagt: VSG bietet höhere Reststandsicherheit und Einbruchhemmung. ESG überzeugt bei Temperaturwechselbeständigkeit und mechanischer Belastbarkeit. Die Wahl hängt vom Einsatzzweck ab.


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UNIGLAS® | KOLLEG - Toleranzenhandbuch

UNIGLAS® | KOLLEG - Toleranzenhandbuch

Das UNIGLAS® Toleranzenhandbuch definiert die maßgeblichen Toleranzen für Basisgläser, Glasbearbeitungen und veredelte Glasprodukte der UNIGLAS®-Produktpalette. Es schafft eine klare technische Grundlage für Planung, Fertigung und Beurteilung hochwertiger Verglasungen – auf Basis aktueller Normen, praxisgerechter Ausführungsregeln und eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses.

 

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Funktionsglas Isolierglas technische Vorgaben UNIGLAS INFORM

UNIGLAS® Toleranzenhandbuch

Anwendungstechnische Grundlage für präzise Glasverarbeitung

Das UNIGLAS® Toleranzenhandbuch ist die technische Grundlage für die Beurteilung, Planung und Ausführung hochwertiger Verglasungen innerhalb der UNIGLAS®-Produktpalette. Es beschreibt die maßgeblichen Toleranzen für Basisgläser, Glasbearbeitungen und veredelte Glasprodukte wie Einscheiben-Sicherheitsglas, teilvorgespanntes Glas, Verbund- und Verbundsicherheitsglas, gebogenes Glas sowie Mehrscheiben-Isolierglas.

Ziel des Handbuchs ist es, klare und praxisgerechte Orientierung für eine technisch einwandfreie Verglasung zu geben. Es ergänzt die geltenden nationalen, europäischen und internationalen Normen dort, wo diese für die tägliche Planung und Ausführung nicht ausreichend eindeutig sind.

Was regelt das Toleranzenhandbuch?

Das Handbuch definiert Standard- und Sondertoleranzen für zahlreiche Glasprodukte und Bearbeitungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Maß-, Dicken- und Zuschnitttoleranzen
  • Toleranzen bei Kantenbearbeitungen, Sonderformen und Bohrungen
  • Anforderungen an Ornamentgläser, bedruckte und emaillierte Gläser
  • visuelle Beurteilung von Mehrscheiben-Isolierglas
  • Toleranzen bei Verbundglas und Verbundsicherheitsglas
  • Hinweise zu gebogenem Glas, Sprossen und Systemen im Scheibenzwischenraum

Damit unterstützt das Toleranzenhandbuch eine sichere Abstimmung zwischen Planung, Ausschreibung, Fertigung und Ausführung.

Normative Grundlage und technische Sicherheit

Die Inhalte orientieren sich am aktuellen Stand der Technik sowie an den relevanten Normen, darunter DIN-, EN-, ISO-, ÖNORM-, SN-, NEN- und NBN-Regelwerke. Wo höhere Anforderungen an Maßhaltigkeit, Optik oder Ausführung bestehen, müssen diese im Einzelfall ausdrücklich mit dem jeweiligen UNIGLAS® Gesellschafter vereinbart werden.

Standardtoleranzen beschreiben dabei Werte, die im üblichen Produktionsablauf zuverlässig eingehalten werden können. Sondertoleranzen sind mit zusätzlichen fertigungstechnischen Maßnahmen möglich und müssen objektbezogen abgestimmt werden.

Mehrwert für Planung und Ausführung

Das UNIGLAS® Toleranzenhandbuch schafft Transparenz und Verlässlichkeit. Es hilft Planern, Architekten, Glasverarbeitern und ausführenden Unternehmen, technische Anforderungen frühzeitig zu definieren und realistische Qualitätsmaßstäbe festzulegen.

Der praktische Nutzen liegt in einer klaren Kommunikation, reduzierten Schnittstellenrisiken und einer nachvollziehbaren Beurteilungsgrundlage für Glasprodukte im eingebauten Zustand.

Kurz gesagt: Das UNIGLAS® Toleranzenhandbuch sorgt für Planungssicherheit, technische Klarheit und ein gemeinsames Qualitätsverständnis bei anspruchsvollen Verglasungen.


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UNIGLAS® | KOLLEG - Verglasungsrichtlinien

UNIGLAS® | KOLLEG - Verglasungsrichtlinien

Die UNIGLAS® Verglasungsrichtlinien beschreiben die technischen Grundlagen für Planung, Verarbeitung, Einbau und Beurteilung hochwertiger Verglasungen. Sie geben praxisgerechte Hinweise zu Glasfalz, Verglasungssystemen, Dichtheit, Klotzung, Transport, Lagerung, Glasprodukten und visueller Qualität – auf Basis aktueller Normen, technischer Regeln und eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses.

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Funktionsglas Isolierglas technische Vorgaben UNIGLAS INFORM

UNIGLAS® KOLLEG | Verglasungsrichtlinien

Anwendungstechnische Grundlage für fachgerechte Verglasungen

Die UNIGLAS® Verglasungsrichtlinien bieten eine praxisorientierte technische Grundlage für die Planung, Verarbeitung, Montage und Beurteilung von Glasprodukten im Bauwesen. Sie richten sich an Fachplaner, Architekten, Verarbeiter, Konstrukteure sowie ausführende Unternehmen und unterstützen die sichere Ausführung hochwertiger Verglasungen in Gebäudehülle und Innenausbau.

Ziel der Richtlinien ist es, wesentliche Fragen zur technisch einwandfreien Verglasung zu klären und eine verlässliche Grundlage für materialgerechtes Planen und Bauen mit Glas zu schaffen. Dabei werden aktuelle Regeln der Technik, nationale und europäische Normen sowie anwendungstechnische Erkenntnisse berücksichtigt.

Was regeln die Verglasungsrichtlinien?

Die Richtlinien beschreiben grundlegende Anforderungen an Verglasungssysteme, Glasfalz, Dichtheit, Materialverträglichkeit, Klotzung, Transport, Lagerung und Einbau. Ebenso werden besondere Anwendungen wie Horizontal- und Überkopfverglasungen, Schiebetüren, Ganzglasecken, Brandschutzverglasungen, Brüstungselemente und technische Funktionsgläser behandelt.

Ein besonderer Fokus liegt auf der dauerhaften Funktionsfähigkeit der Verglasung. Dazu gehören eine fachgerechte Lastabtragung, ausreichender Druckausgleich, funktionsfähige Belüftung des Falzraums, Schutz des Isolierglas-Randverbundes sowie die Vermeidung von Glas-Metall-Kontakt und unzulässigen Zwängungen.

Planungssicherheit für Glas im Bauwesen

Die Auswahl der richtigen Glaserzeugnisse, die Ermittlung der notwendigen Glasdicken und die Bewertung der jeweiligen Einbausituation sind zentrale Planungsaufgaben. Die Verglasungsrichtlinien zeigen, welche technischen und konstruktiven Rahmenbedingungen frühzeitig zu berücksichtigen sind – von Wind-, Schnee- und Nutzlasten über thermische Belastungen bis hin zu Anforderungen an Verkehrssicherheit und Glasbemessung.

Damit unterstützen sie eine klare Abstimmung zwischen Planung, Glaslieferant, Systemhersteller und Montagebetrieb. Besonders bei Sonderkonstruktionen, gebogenen Gläsern, geklebten Systemen oder Funktionsgläsern ist eine objektbezogene Abstimmung mit dem jeweiligen UNIGLAS® Gesellschafter erforderlich.

Mehrwert für Ausführung und Qualität

Die UNIGLAS® Verglasungsrichtlinien schaffen ein gemeinsames technisches Verständnis für den fachgerechten Umgang mit Glasprodukten. Sie helfen, Ausführungsfehler zu vermeiden, Schnittstellen sicher zu koordinieren und die dauerhafte Qualität der Verglasung zu gewährleisten.

Kurz gesagt: Die UNIGLAS® Verglasungsrichtlinien geben Orientierung für sichere, funktionsfähige und langlebige Verglasungen – von der Planung über den Einbau bis zur Pflege im laufenden Betrieb.


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